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Jetzt Abstimmen: Wo soll @2aidorg den nächsten Brunnen bauen?

Wie schon am Anfang von 2aid.org möchten wir, dass Du bei wichtigen Entscheidungen Deine Stimme abgeben kannst. Derzeit laufen unsere Vorbereitungen für den Bau unseres ersten Brunnens im Dorf Namasujju in Nakaseke in Uganda. Dank Deiner Hilfe werden dort 260 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen.

Jetzt kannst du bestimmen, wo wir zusammen den nächsten Brunnen bauen sollen. Dafür haben wir Bezirke und Know-How-Partner ausgesucht, mit denen wir in den Ländern arbeiten können.

Deine Stimme hier:

Wer sind die Partner?


Kenia

Der Klimawandel ist hier Realität -> die Dürre in Kenia ist gravierend. 

Hier arbeiten wir: 
Magadi und Ngong Bezirke (Einwohnerzahl: ca. 180.000) 

Partner: Living Water International und Amref DE e.V.

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Malawi

Auf dem Land muss jeder Zweite weite Strecken zur nächsten Wasserstelle zurücklegen. Die meisten Wohnhäuser haben keine Toiletten; nicht einmal in den Schulen gibt es ausreichende sanitäre Anlagen.

Hier arbeiten wir: 
Salima Bezirk  (Einwohnerzahl: ca. 40.000) mit WaterAID UK
Rumphi Bezirk (Einwohnerzahl: ca. 128,360) mit Water For People

Partner: Water For People und WaterAID UK

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Uganda

Hier arbeiten wir: 
Buyanja Bezirk  (Einwohnerzahl: ca. 144.000) mit arche nova e.v.
Nakasek Bezirk (Einwohnerzahl: ca. 4.000) mit Safe WaterNexus

Partner: Safe Water Nexus und arche nova e.V.

Warum arbeiten wir über Partner?

Unsere Partner vor Ort haben durch jahrelange Arbeit Erfahrung und Know-How; beides können wir (noch) nicht vorweisen. Noch dazu haben Sie sich innerhalb der Kultur in den Ländern, in denen Sie arbeiten sehr gut integriert. 2aid.org setzt auf ihre Erfahrung und ihr Wissen, um eine nachhaltige, dauerhafte und erfolgreiche Umsetzung der Wasser-Projekte zu gewährleisten.

Wasserarmut?


Heute haben fast eine Milliarde Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das ist jeder achte von uns. Gemeinsam können wir helfen. 5 € können einem Menschen in Afrika sauberes, gesundes Trinkwasser für 20 Jahre ermöglichen.

mehr: www.2aid.org/wasser


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2aid.org e.V. ?

2aid.org mit Sitz in Düsseldorf ist eine Non-Profit-Organisation, die auf Initative von der 22 jährigen Studentin Anna Vikky im Juli 2009 gegründet wurde. Ziel ist die effiziente und nachhaltige Hilfe im Kampf gegen globale Armut.  Nach Medienaussagen ist 2aid.org wohl eine der ersten Platormen im deutschsprachigen Raum, die ihre Unterstützer über soziale Netzwerke wie twitter, youtube, facebook, xing oder studivz direkt durch das Online-Volunteering mit einbezieht.

Kurz: 2aid.org ist eine Charity 2.0 -Organisation.

Wie arbeitet 2aid.org ?


Schwerpunkt von 2aid.org ist es, Bewusstsein zu verbreiten. Wir versuchen den Menschen in Not eine Stimme zu geben, ihre Geschichten zu den Menschen zu bringen, die hier Möglichkeitien haben zu helfen. D abei gehen 100 % der Spenden direkt in die Projektkosten im dem Entwicklungsland.

 

Posted by 2aid.org 

Comments (8)

Jan 02, 2010
Neugierige said...
Liebes 2aid-Team,

warum glaubt Ihr dass es Sinn macht Leute darüber abstimmen zu lassen wo als nächstes ein Brunnen gebaut werden soll, wenn man doch davon ausgehen muss, dass (fast) niemand der Abstimmenden auch nur ansatzweise nennenswerte Ahnung von Entwicklungshilfe im Allgemeinen, Wasserprojekten um Speziellen und natürlich den 3 Ländern geschweige denn der speziellen Regionen hat?

Versteht mich nicht falsch, ich finde Eure Ziele bewundernswert und Euer Engagement beeindruckend, habe aber Angst, dass Ihr die Komplexität von nachhaltiger Hilfe unterschätzt.

Wenn das als "Marketing-Gag" (im besten Sinne) gedacht ist, dann soll mir das Recht sein und verdient als solche vielleicht schon wieder Anerkennung (kann spontan nicht beurteilen ob das effektiv ist), nur kommt bitte nicht auf die Idee, dass das eine sinnvolle Entscheidungsgrundlage ist, oder fändet Ihr es sinnvoll, wenn irgendwelche Kenianer darüber abstimmen würden, ob man besser in Hamburg, oder Barcelona ein neues Klärwerk bauen sollte?

Wäre es nicht besser nach Meinungen/Kommentaren zu fragen um die Chance zu erhöhen auch qualitatives Feedback zu erhalten und somit Leuten die offensichtlich keine Ahnung haben auch keine Stimme zu geben?

Apropos, Ihr schreibt auch, dass Ihr versucht "den Menschen in Not eine Stimme zu geben". Wie?

So, Manöverkritik Ende. Wie geschrieben, nicht falsch verstehen und gerne entkräften bzw. als fehlgeleitet, unnötig etc. brandmarken.

Eure Ziele (und die Webseite) finde ich super!

Jan 03, 2010
anna vikky said...
Hi,

danke erstmal für deinen Kommentar!!!

Wir glauben, dass es schon Sinn macht unsere Unterstützer in dieser Form in unsere Arbeit einzubeziehen.
Bei allen Projekten, die zur Auswahl stehen, wollen wir die Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Partnerorganisation gewährleisten, da wir selbst auch (noch) keine Experten in Sachen Entwicklungshilfe sind. Die Partnerorganisation und die Projekte wurden von uns nach Erteilung einer Garantie, dass Effizienz und Nachhaltigkeit gegeben sind, ausgesucht.

Wir möchten unseren Unterstützern nicht einfach irgendein Projekt vorsetzen. Unser Ziel ist Menschen zum Engagement zu ermutigen. Und zu Engagement gehört auch, dass man sich vielleicht mal hinsetzt und mit den Ländern auseinandersetzt, die wir vorgeschlagen haben. So kann man sich dann auch vielleicht für ein Projekt und ein Land entscheiden. Natürlich hat man dann wahrscheinlich immer noch keine fundiertes Wissen, aber es ist ein Anfang...wenn das Land und das Projekt nach eurem Voting feststeht, werden wir euch natürlich detaillierte Informationen vorlegen.

Mag sein, dass dies für manche trotzdem ein "Marketing-Gag" ist, da wir versuchen so, so viele Menschen wie möglich aufmerksam zu machen, aber selbst NGOs kommen heute nicht mehr ohne Marketing aus.

Zu deiner Frage, wie wir Menschen in Not versuchen eine Stimme zu geben:
Wir werden zum Bau unseres ersten Brunnens nach Uganda fliegen und mit den Menschen vor Ort sprechen und ihre Botschaften, Anliegen und Bedürfnisse nach außen zu tragen...so geben wir ihnen eine Stimme.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen beantwortet habe...bei weiteren Anregungen/Kritik immer gerne schreiben.Danke!!!

Liebe Grüße
anna :)

Jan 04, 2010
Neugierige said...
Besten Dank für die Antwort.

Meiner Meinung nach wäre es sinnvoller nach inhaltlichem Feedback zu den Organisationen, Ländern, Regionen... zu fragen als ne simple Abstimmung zu machen, da bei einer solchen die Wahrscheinlichkeit recht hoch scheint, dass Leute ohne Ahnung den Verlauf der Projekte beeinflussen.

Jan 04, 2010
Petra said...
Hi Neugierige,

hier in der Abstimmung wird nicht über sinnvolle und weniger sinnvolle Projekte entschieden. Bei allen vorgeschlagenen Projekten sind Projektpartner (NGOs) mit an Bord, die Erfahrungen vor Ort besitzen und den Bedarf für 2aid.org evaluieren. Das heißt alle drei sind für sich genommen sinnvoll. Es wäre ganz wunderbar, wenn man alle gleichzeitig realisieren könnte, dazu fehlen allerdings die personellen und finanziellen Mittel.

Wenn man Geld spendet, entscheidet man ja auch, welche Projekte gefördert werden und welche nicht. Als Spender weiß ich auch nicht immer, ob ich damit sinnvoll ein Projekt beeinflusse. Warum dann nicht auch ohne Geld entscheiden lassen?
Na ja und "Leute ohne Ahnung" beeinflussen ja ohnehin schon ´ne ganze Menge, z. Bsp. alle vier Jahre zur Bundestagswahl. Da wird ja vorher auch nicht gefragt, ob man sich mit den politischen Gegebenheiten auseinander gesetzt hat, bevor man in die Wahlkabine darf.

Liebe Grüße
Petra

Jan 06, 2010
Neugierige said...
Hi Petra!

Und besten Dank auch für Deine Antwort.

Bei allen Problemen mit der Demokratie erscheint mir das Prinzip "one man one vote" noch immer das kleinste Übel. Warum aber sollte man dieses Prinzip auf die Vergabe von Hilfsleistungen anwenden? Bei der Bundestagswahl sind die Wähler davon betroffen was sie wählen und haben daher zumindest einen Anreiz sich zu informieren. Bei einer Abstimmung über Hilfsleistungen nicht. Halte es daher für besser Zeit zu investieren Leute mit Ahnung zu finden und die entscheiden zu lassen. Deren Argumente könnt Ihr dann ja gerne öffentlich machen und zur Diskussion stellen (oder ihr präsentiert Eure Argumente).

So oder so würde mich sehr interessieren aufgrund welcher Informationen die Projekte von Euch bzw. Euren Partnern für sinnvoll eingestuft wurden. Gibts ne Möglichkeit das online zugänglich zu machen? Auch das würde die Qualität der Abstimmung sicherlich erhöhen.

Ansonsten schreibt Ihr einerseits, dass es eine wichtige Entscheidung ist, an der Ihr die "Community" teilhaben lassen wollt, andererseits wird "nicht über sinnvolle und weniger sinnvolle Projekte entschieden". Wozu dient dann aber die Abstimmung und aufgrund welcher Kriterien soll man entscheiden? Bauchgefühl?

Hoffe das kommt jetzt nicht zu trollig rüber, bin echt neugierig.

Danke und Gruß,

Neugierige

Jan 07, 2010
Petra said...
Hi Neugierige,

vielen Dank für deine konstruktiven Anregungen. Ich denke, dass deine Argumente sicher auch andere Besucher des Blogs interessieren, daher keine Sorge ... es gibt noch keine Klassifizierung als Troll ;-)

Im Folgenden möchte ich vor allem meine persönliche Meinung zu diesem Thema zum Ausdruck bringen:
Leider kann ich es mir nicht verkneifen, also ganz kurz zum ersten Argument: Dass man mit der Bundestagswahl nur über seine eigenes Schicksal entscheidet, ist wohl Wunschdenken. Auch wenn die Bereiche selten wahlentscheidend sind, bestimmen wir doch ausgerechnet mit dieser Wahl maßgeblich die außen- und entwicklungspolitische Weichenstellung. Und dass nun in diesen Politikbereichen getroffenen Entscheidungen/bzw. vergebenen Mitteln auf rein effizienzbasierten Kriterien ohne machtpolitischen und nationalen (und damit für den Empfänger sinnlosen) Interessen fundieren, halte ich gelinde gesagt für unwahrscheinlich.

Zu der Thematik Spenderpartizipation und Expertenbeurteilung gibt es übrgens eine interessante Debatte auf dem Blog npo_vernetzt http://blog.nonprofits-vernetzt.de/. Hier wird sehr anschaulich dargestellt welche Probleme prinzipiell auch von Experten zusammengestellte Bewertungen haben können. Zwar ist die Fundraising Plattform Philanthropedia nicht direkt mit 2aid.org vergleichbar, dennoch besteht auch hier Möglichkeit für Spender über verschiedene Projekte zu entscheiden.

Es ist eine etwas akademische Debatte, aber wer versichert mir denn, dass die Informationen von Experten einer sogenannten objektiven Wahrheit entsprechen, die nichts anderes beurteilt als die Sinnhaftigkeit eines Projektes? Ich persönlich vertraue da ja eher auf die Weisheit der Masse. Man sieht immer wieder, wie gut das funktioniert.
Abgesehen davon versucht 2aid.org durch die Kooperation mit bereits etablierten NGOs Nachhaltigkeit und Seriösität zu gewährleisten. Transparenz und Partizipation sind bei 2aid.org Motto und „ongoing state of progress“. Ein gradueller Prozess, bei dem man sicher auch noch einiges lernen und besser machen kann. Sicher könnten Informationen für die Abstimmung noch gezielter aufbereitet werden und mehr Hintergrundinformationen zu den Regionen angeboten werden - die Anstrengung müssen die Abstimmer derzeit noch selbst bewältigen. Leider fehlt 2aid.org auch benötigte manpower für aufwendige eigene Hintergrundrecherchen, aber wie wär´s; vielleicht hast du ja Lust?

Herzliche Grüße
Petra

Jan 08, 2010
Katrin Kiefer said...
Eine spannende Diskussion! Vor allem im Hinblick auf die von 2aid.org angestrebte Transparenz wäre es interessant, zu erfahren, wie die drei abzustimmenden Projekte ausgewählt wurden. Gibt es dafür Kriterien?
(Und eine kleine Bitte: Die graue Schrift auf dem dunklen Hintergrund ist fast nicht zu lesen.)
Jan 08, 2010
Petra said...
Hi Katrin,

Kriterien für die Auswahl der Projekte/Partner war a) bereits Erfahrungen vor Ort und vor allem Erfahrungen mit dem Brunnenbau und allem was dazu gehört, b) die Partner belassen bis zuletzt die Verantwortlichkeit bei 2aid.org, d.h. die Verantwortung von 2aid.org endet nicht mir dem Spendensammeln c) die Mittel werden nur für den Brunnen (Technik und Schulung) verwendet, d.h. es geht zu 100% ins Projekt und es wird nicht die Infrastuktur von anderen NGOs co-finanziert.

Freundliche Grüße
Petra

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